23.11.2021
Neue Corona-Rundverfügung

Das Kollegium des Landeskirchenamtes hat in seiner Sondersitzung vom 19. November 2021 die neue Rundverfügung Nr. 7-2021 „Perspektiven für kirchliches Handeln in der Corona-Pandemie“ beschlossen. Diese Rundverfügung tritt am 22. November 2021 in Kraft und ersetzt die Rundverfügung Nr. 4-2021 vom 8. Juni 2021.


Für die Arbeit in unseren Posaunenchören sind insbesondere Abschnitte unter 2.8., 3.3. und 4. maßgebend.


2.8. Test auf das Coronavirus

Eine vorherige Testung auf das Corona-Virus ist nach den staatlichen Regelungen grundsätzlich nicht Voraussetzung für eine Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen. Etwas anderes kann für besondere Veranstaltungsformen gelten, etwa Konzerte und Chorproben. Im Falle einer staatlich für die Veranstaltung verordneten Testpflicht genügen im Fall des 3G-Modells handelsübliche Selbsttests, wenn die Testung vor Ort unter Aufsicht des Veranstalters durchgeführt wird, ein maximal 24 Stunden zurückliegender sog.  „Bürger-test“/Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden (Sachsen-Anhalt:  24 Stunden) zurückliegender PCR-Test. Vollständig geimpfte und genesene Personen gelten als getestet.
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3.3. Gemeindegesang/Kirchenmusik

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Kirchenmusik wird auf angemessene Weise durch den Kirchenmusiker bzw. die Kirchenmusikerin praktiziert. Dazu kann neben dem Orgelspiel die Mitwirkung von einzelnen Sängern, kleinen Chorgruppen, Instrumentalisten oder kleineren Instrumentalgruppen gehören. Die Größe der Gruppe ergibt sich aus der notwendigen Besetzung, dem vorhandenen Platz und der Einhaltung der Abstandsregeln. Auf diese Art und Weise können auch musikalische Andachten angeboten werden. Die Mitwirkenden dürfen zur Vorbereitung von Gottesdiensten unter den Maßgaben für Gottesdienste zusammenkommen. Die Zeit der Vorbereitung ist auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Örtliche Einschränkungen durch die Landkreise sind zu beachten. Für größere kirchenmusikalische Gruppen im Gottesdienst sind die entsprechenden Regelungen für die Probenarbeit anzuwenden.

Abweichungen für Gemeindegesang und Kirchenmusik sind mit der örtlichen Gesundheitsbehörde zu klären. Im Freien sind dabei größere Abweichungen möglich.


4. Kirchenmusik 

Posaunenchorproben sind gemäß den entsprechenden Landesregelungen gestattet.  Die  Vorgaben  der  VBG,  insbesondere  zu vergrößerten  Mindestabständen,  sind  zu  beachten.  Abstände  von  mindestens  2  Metern  zwischen  den  Aktiven und von mindestens 3 Metern zu den Zuhörern werden in der Regel als ausreichend angesehen. Bisher sind Posaunenchorproben in allen Ländern unter der 2G-Regelung möglich. Bei der derzeitigen Infektionslage sind nur in Sachsen-Anhalt Proben auch unter der 3G-Regelung möglich. Unter der 2G-Regelung kann auf Mindestabstände verzichtet werden. Seitens des Landeskirchenamtes wird empfohlen, zu prüfen, unter Berücksichtigung  der  dynamischen  Infektionslage  auch  eine  2G-Plus-Regelung  anzuwenden,  bei  der  sich  alle Teilnehmerinnen  und  Teilnehmer  vor  der  Teilnahme  einem  (Schnell-)Test  unterziehen.  Die  Wahl  der  Optionen kann nur vor Ort, ggf. für verschiedene Gruppen auch unterschiedlich erfolgen.  Die  Landesposaunenwarte  stehen  für  weitere  Beratungen  zur  Verfügung.  Beispiele  für  die  Erstellung  von Hygienekonzepten sind unter https://www.kirchenmusik-ekm.de zu finden. Für  Minderjährige ist  das  Einverständnis der  Eltern  per Unterschrift einzuholen und eine Belehrung über das Infektionsschutzkonzept nachzuweisen. Für Konzerte sind die unterschiedlichen Vorgaben der Landesregelungen zu beachten. Bis auf das Land Sachsen-Anhalt  gilt  in  der  gegenwärtigen  Infektionslage  als  Zugangsvoraussetzung  die  2G-Regelung.  Es  ist  davon auszugehen,  dass  diese  Vorgabe  auch  dort  eingeführt  wird.  Ein  auf  den  Ort  und  die  Landesregelungen  angepasstes Infektionsschutzkonzept ist zu erstellen.

Grundsätzlich ist jede kirchliche Stelle dafür verantwortlich, immer wieder neu zu prüfen, welche Regelungen zu Zusammenkünften, Kontaktverboten und kirchlichen Veranstaltungen im jeweiligen Bundesland und ergänzend im jeweiligen Landkreis oder in der kreisfreien Stadt gerade gelten.  Kirchengemeinden können als Veranstalter diese Verantwortlichkeit nicht delegieren. Für Posaunenchöre gelten die Richtlinien, die der örtliche Gemeindekirchenrat auf der Grundlage der allgemein gültigen Regelungen festlegt.

 

Im Folgenden findet Ihr Links mit allen wichtigen Informationen zur Arbeit in unseren Posaunenchören:


> Vollständige Rundverfügung des Landeskirchenamtes Nr. 7-2021 vom 19. November 2021

> Aktuelle Informationen aus dem Krisenstab der Landeskirche vom 25.11.2021

4. Kirchenmusik
Hier gilt in aller Kürze in allen Bundesländern: Posaunenchöre können in Sachsen-Anhalt unter 3G proben, in Thüringen 2GPlus (mit Testung auch Geimpfter und Genesener) und in Brandenburg 3G, freiwillig natürlich auch unter 2G oder 2GPlus. Für Chöre gilt in der Regel 2GPlus (Brandenburg 2G) als Zugangsvoraussetzung. Konzerte sind unter 2G zu besuchen. Bitte entscheiden Sie vor Ort, was Sie in den Gemeinden unter diesen Bedingungen möglich machen können.

> Die aktuellen Regelungen für Brandenburg (gültig bis 15. Dezember)

> Die aktuellen Regelungen für Sachsen (folgen so schnell wie möglich)

> Die aktuellen Regelungen für Sachsen-Anhalt (gültig bis 17. Dezember)

> Die aktuellen Regelungen für Thüringen (gültig bis 21. Dezember)